Neues Label für Lampen

Die EU erweiterte Anfang September 2013 ihr Labelsystem für Lichter und Leuchten. Damit sollen sich Verbraucher noch besser über den Energieverbrauch informieren können.

Besonders sparsame Lampen wie LED fallen nach der neuen EU-Regelung nicht mehr wie bisher in die Klasse A. Ab sofort soll im oberen Bereich nach einzelnen Effizienzgraden unterschieden werden. Sie können künftig ein Label der Klasse A+ oder A++ tragen. Die bislang niedrigsten Effizienzklassen F und G wird es künftig nicht mehr geben.

Außerdem müssen nun auch Lampen mit gerichtetem Licht bestimmte Anforderungen an den Stromverbrauch erfüllen. Davon betroffen sind zum Beispiel Reflektorlampen. Zusätzlich macht die neue Verordnung Vorgaben für die Qualität von LED-Produkten und erweitert die Informationspflicht der Hersteller.

Verpackungshinweise erleichtern den Kauf

Hinweise auf der Lampenverpackung bieten Konsumenten beim Kauf Orientierung. Mit der EU-Verordnung werden die bisher geltenden Regeln zur Informationspflicht auf gerichtete Lichtquellen ausgeweitet. Damit müssen unter anderem folgende Informationen auf der Lampenverpackung stehen:

  • von der Lampe abgestrahlte Lichtmenge in der Einheit Lumen
  • Lebensdauer in Stunden
  • Lichtfarbe in der Einheit Kelvin. Die Lichtfarbe Warmweiß liegt im Bereich zwischen 2.700 und 3.300 Kelvin.
  • Angaben zur Dimmbarkeit

Informationen zur Energieeffizienz liefert das neue Energielabel, mit dem Lampen seit dem ersten September gekennzeichnet werden müssen. Es ordnet jede Lichtquelle einer Effizienzklasse zu. Die Skala reicht von „A++“ für höchste Effizienz bis zur untersten Klasse „E“.

Und auch das ist neu: Seit dem ersten September müssen LED-Lampen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Dazu gehören eine gute Lichtqualität und geringe Ausfallquoten. Mit diesen Bestimmungen will die EU den Verbraucherschutz stärken.